Die wichtigsten Sportbootführerscheine
Der Sportbootführerschein See
Der SBF See berechtigt zum Führen eines Sportbootes auf den deutschen Seeschifffahrtsstraßen. Zum Prüfungsstoff gehören die Vorschriften der einschlägigen Gesetze (Internationale Kollisionsverhütungsregeln, Seeschifffahrtsstraßenordnung usw.), Kenntnisse in Navigation, Wetterkunde, Befeuerung, Schallsignale und Seezeichen. Vor der Prüfung muss ausreichende Seh- und Hörfähigkeit nachgewiesen werden.
Die praktische Prüfung dauert ca. 15 Minuten und kann auch auf einem Binnengewässer durchgeführt werden. Darüber hinaus wird die Kenntnis der wichtigsten Seemannsknoten gefordert.
Der Sportbootführerschein Binnen (Motor/Segel)
Im Gegensatz zum SBF See wird die Prüfung für Motor- oder Segelboote oder beides abgelegt Für den Motorschein ist keine praktische Prüfung erforderlich, wenn man schon im Besitz des SBF See ist.
Der Sportküstenschifferschein SKS (Motor/Segel)
Der SKS baut auf dem SBF See auf. Auch hier wird nach Motor- und Segelschein unterschieden. Die Theorie umfasst erweiterte Kenntnis in Seemannschaft, Wetterkunde, Schifffahrtsrecht und Navigation auch in Tidengewässern. Vor der Prüfung ist ein Seemeilennachweis zur erbringen. Sie wird üblicherweise am Ende einer Woche auf See abgelegt.


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