
Nach der Besteigung des Turmes der Burg von Posada brauchten
wir eine kleine Stärkung |
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Montag, 10.09.2001
Heute wollen wir die Ostküste entdecken. Unsere Fahrt über die SS 125 führt uns zunächst nach Posada, wo es eine Burgruine mit Aussichtsturm gibt. Von
dort oben können wir einem Löschflugzeug bei der Arbeit zusehen, denn es gibt wieder Waldbrände. An Cala Gonone fahren wir vorbei, ein paar Kilometer weiter führt die Straße am
Gennargentu-Massiv vorbei, immer wieder gibt es atemberaubende Ausblicke in die Bergwelt
Zentralsardiniens. Bei Baunei erreichen wir wieder die Küste und fahren weiter bis nach Arbatax, wo wir einen Blick auf die berühmten roten Porphyrklippen werfen.
Bari Sardo heißt der südlichste Punkt unserer Fahrt. Wir trinken eine Kleinigkeit und stellen fest, dass es zwar auch hier einen schönen Strand gibt, die Gegend aber für unseren Geschmack etwas zu abgelegen ist.
Die Rückfahrt führt uns über Nuoro. Hier essen wir zu Abend und gehen noch ein paar Schritte durch die Stadt. Von hier aus führt eine autobahnähnlich ausgebaute Schnellstraße in Richtung Olbia, so dass wir zügig wieder an der Costa Smeralda sind. Dort verfahren wir uns, während wir einen Geldautomaten suchen. Als wir schließlich am Hotel ankommen, zeigt der Tacho 500 Kilometer Fahrstrecke an.
Dienstag, 11.09.2001
Für heute haben wir uns ein Motorboot gemietet, ein Schlauchboot mit einem 40-PS-Außenbordmotor. Für mich ein Riesenspaß, Karin ist etwas skeptisch. Wir kreuzen durch die Bucht, schauen uns verschiedene Strände vom Wasser her an und werfen schließlich den
Anker aus, um uns ein bisschen zu sonnen.
Als wir abends im Hotel den Fernseher einschalten, erfahren wir von den schrecklichen Geschehnissen in Amerika. Der Abend ist gelaufen.
Mittwoch, 12.09.2001
Strandtag bei herrlichem Wetter.
Donnerstag, 13.09.2001
Um unser Besichtigungsprogramm abzurunden, fahren wir heute zur Westküste. Bei der berühmten Pisanerkirche
Santissima Trinità di Saccargia halten wir das erste Mal an. An Sassari fahren wir vorbei und steuern direkt auf Alghero zu. Die Stadt ist anders als andere Orte, die wir bisher gesehen haben. Die engen Gassen der Altstadt wirken eher schmuddelig als malerisch. Es gibt einen riesigen Yachthafen, von dem aus man das Capo Cáccia auf der anderen Seite der Bucht sehen kann; Ausflugsboote fahren hinüber zur Neptunsgrotte. Wir nehmen lieber das Auto und steigen die über 650 Stufen zur Grotte hinunter, was natürlich anstrengend ist, aber wiederum herrliche Ausblicke über die Steilküste ermöglicht.
Im Innern der Grotte ist es richtig rummelig, aber die Tropfsteingebilde sind wirklich lohnend an zu schauen.
Bevor wir uns wieder auf den Weg machen, klettern wir noch bis zur Steilküste hinauf, von wo aus wir das tolle Panorama genießen können.
Unterwegs halten wir noch an einer prähistorischen Begräbnisstätte an und besichtigen die uralten Gräber, die
Domus de Janas, Feenhäuser genannt werden.
Freitag, 14.09.2001
Da es heute weniger windig ist als am Dienstag, nehmen wir uns nochmals ein Schlauchboot. Heute haben wir ein bisschen Pech damit: Erst übersehe ich einige Felsen im Wasser, und wir setzen mit dem Antrieb leicht auf (zum Glück ohne weitere Schäden), dann verhakt sich unser Anker zwischen zwei Felsblocks. Nur mit Mühe kann ich ihn bei einem Tauchgang losrappeln. Am frühen Nachmittag kommt Regen auf, so dass wir das Boot vorzeitig zurückgeben müssen. Schade...
Samstag, 15.09.2001
Sardinien schenkt uns zum Schluss nochmals strahlenden Sonnenschein! Wir verbringen den Tag an unserem Lieblingsstrand und kosten auch die letzten Strahlen noch aus. Eine Gruppe junger Leute mit zwei großen schwarzen Hunden taucht auf; die Hunde werden offenbar zu Rettungsschwimmern ausgebildet... Bevor wir zum Hotel zurück fahren, machen wir noch ein paar Film- und Fotoaufnahmen. Das Abendessen nehmen wir in einem Lokal in der Nachbarschaft unseres Hotels ein, wo es zum Abschied Spanferkel und verschiedene Leckereien der sardischen Küche gibt.
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