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Sonntag, 02.09.2001
Um zwei Uhr in der Frühe klingelt der Wecker, denn wir müssen schon um 4:30 in Düsseldorf sein. Dirk Sohn ist so freundlich, uns zu dieser nachtschlafenden Zeit zum Flughafen zu fahren. Der Abflug verspätet sich um ein paar Minuten; an der Startbahn stehen die Maschinen Schlange, um im Minutentakt abzuheben - ein imposanter Anblick. Nach ruhigem Flug dann der Landeanflug auf Olbia: Wir fliegen in geringer Höhe über die Felseninsel
La Tavolara hinweg, die in der Morgensonne erglänzt: Dieses prachtvolle Bild ist unser erster Eindruck von Sardinien.
Das Auschecken verläuft problemlos, schnell haben wir unseren Mietwagen, und bald schon sind wir in Richtung Costa Smeralda unterwegs. Nachdem wir das Verkehrsgewühl von Olbia (wo wegen einer Großbaustelle die Verkehrsführung etwas chaotisch war) einmal hinter uns gelassen haben, geht es dank guter Beschilderung flott voran. An einem Aussichtspunkt an der Küstenstraße oberhalb der Cala di Volpe halten wir kurz an: Der Ausblick ist atemberaubend schön.
Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zum Hotel Nibaru, wo wir höflich empfangen werden. Unser Zimmer ist schon fertig. Schnell werden die nötigsten Sachen ausgepackt, und um elf Uhr liegen wir am Strand! Der Urlaub kann beginnen.
Am Abend unternehmen wir einen Abstecher nach Porto Cervo und nehmen unsere erste sardische Mahlzeit ein.
Montag, 03.09.2001
Früh morgens fahren wir nach Olbia, um uns mit den nötigen Kleinigkeiten einzudecken. Der Verkehr ist heute noch schlimmer als gestern. Zu sehen gibt es hier nicht viel, wir besichtigen die Kirche
San Simplicio, die sehr alt, aber ansonsten wenig beeindruckend ist.
Wir fahren ein Stück die Ostküste hinunter: Bei Istana finden wir einen schönen Strand, der uns aber zu voll ist. Ein paar Kilometer weiter bei Port St. Paolo ist es ruhiger. Das Panorama ist malerisch: La Tavolara erhebt sich
majestätisch über der Bucht. Der Strand hier aber ist tückisch: flaches Wasser mit spitzen Felsen machen das Baden fast unmöglich, es gibt auch jede Menge Seeigel.
Das Abendessen nehmen wir heute in einer gemütlichen Pizzeria ein, die neben unserem Hotel liegt: Hier gibt es für wenig Geld eine riesige, leckere Pizza.
Dienstag, 04.09.2001
Heute machen wir unseren ersten Ausflug: Wir wollen Nuraghen besichtigen. Bei Arzachena gibt es so eine bronzezeitliche Festungsanlage. Erst gehen wir etwas in die Irre, was bei der hier herrschenden Hitze nicht so toll ist. Die Nuraghenanlage, au die wir schließlich stoßen, ist aber schon recht beeindruckend.
Wir fahren weiter nach Tempio und besuchen den Monte Limbara, den höchsten Gipfel der Gallura. Das Klima hier oben ist angenehm, und es gibt Wald. Wind und Wetter haben bizarre Felsformationen geschaffen, in denen wir herumklettern.
Unsere Fahrt führt uns weiter zum Lago del Coghinas, der vom Reiseführer als wahres Tierparadies angepriesen wird. Aber Fehlanzeige: Keine Flamingos, nur ein paar Möwen ziehen ihre Kreise.
Durch eine weite Hochebene fahren wir weiter nach Norden, wieder in Richtung Küste. Hier gibt es fast nur dürres Gras mit vereinzeltem Baumbestand, eine Steppenlandschaft. Weit und breit keine Menschenseele, ab und zu sehen wir eine paar Schafe. Bei Castelsardo erreichen wir das Meer. Der Ort liegt wunderschön auf einer hoch aufragenden Halbinsel. Wir fahren die Küstenstraße entlang nach Osten. Am Horizont kann man im Licht der untergehenden Sonne die
Nachbarinsel Korsika erkennen, von dort ziehen ein paar Regenwolken herüber. In der Nähe von Sta. Teresa finden wir ein nettes Lokal, wo wir zu Abend essen. Spät in der Nacht kommen wir todmüde wieder am Hotel an.
weiter
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Der Urlaub beginnt
Ankunft
Erste Entdeckungen
Die Gallura
Costa Smeralda
Am Strand
Capo Testa
Palau
Baia Sardinia
Unterwegs an Land
und auf dem Wasser
Die Ostküste
Motorboot
Capo Cáccia

Nuraghen heißen diese bronzezeitlichen Festungsbauten.
Die sardische Nuraghenkultur ist weltweit einzigartig

Der Monte Limbara ist die höchste Erhebung der Gallura.
Von hier aus kann man bei klarem Wetter den ganzen Norden Sardiniens
überblicken

Die Altstadt von Castelsardo liegt auf einer Halbinsel
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